|
Das Highlight meiner Hundeschule:
Der Hundeführerschein des Berufsverbandes der Hundeerzieher und Verhaltensberater
(BHV e.V.)
Der Hundeführerschein ist ein Sachkundenachweis für den Hundebesitzer.
Bisher konnten in meiner Hundeschule 34 Teams (1 Hund + 1 Hundeführer) erfolgreich den Hundeführerschein ablegen.
Folgende Prüfungen wurden erfolgreich bestanden:
-
23. April 2006 mit 6 Teams
- 5./6. Mai 2007 mit 9 Teams
- 06. April 2008 mit 4 Teams
-
12. Juli 2009 mit 5 Teams
-
04. Juli 2010 mit 5 Teams
-
08. Mai 2011 mit 5 Teams
Prüfung Hundeführerschein 2011
Am 08. Mai 2011 haben sich erneut 5
Halter-Hund-Teams der Hundeschule André Günther der
Prüfung zum Hundeführerschein des Berufsverbandes
der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V. (BHV)
gestellt. Dieser Hundeführerschein wird durch die
Bundesärztekammer zum Nachweis der Sachkunde
empfohlen.
Unter den strengen Augen des Prüfers, Herrn Dr.
Sondermann und seiner Helferin Janine, stellten sich
in diesem Jahr 5 Teams der Prüfung. Unser Max war
mit seinen 14 Jahren der bisher jüngste Teilnehmer,
der mit seiner Bordercollie-Hündin Emma den
Hundeführerschein abgelegt hat. Weiterhin waren
dabei:
-
Steffi mit Paul (Bordercollie)
-
Heidrun mit Maggie (Mischling)
-
Petra mit Diego (Rottweiler)
-
Beate mit Willi (Australien Shepherd)
Nachdem alle die theoretische Prüfung mit dem
Prädikat „Sehr gut“ bestanden hatten, stand nun dem
Ablegen der praktischen Prüfung, welche aus 3 Teilen
besteht, nichts mehr im Wege. Und so ging es bei
herrlichstem Sonnenschein auf den Hundeplatz, um dem
Prüfer zu zeigen, dass unsere Prüflinge nicht nur
die Theorie, sondern auch die Praxis beherrschen.
Beim sogenannten Platzteil ist das Handling
am Hund zu zeigen, d. h. Zähne kontrollieren,
Maulkorb anlegen sowie Pfoten und Ohren untersuchen.
Unser Diego genoss dies so sehr, dass er sich gleich
auf den Rücken drehte und nicht mehr aufstehen
wollte. Der Prüfer kontrollierte anschließend mit
einem Gerät, ob der Hund über einen Chip verfügt und
sich auch von fremden Menschen anfassen lässt.
Nachdem dies alle Teilnehmer gezeigt haben, stand
nun der Gehorsam auf der Prüfungsliste.
Grundübungen, wie Sitz, Platz, Steh und Bleib waren
für unsere Prüflinge keine Herausforderung.
Der zweite Teil der Prüfung zog uns nun auf die
Straße vor den Hundeplatz. Hier wurden die Teams
mit den verschiedensten Alltagssituationen
konfrontiert. Kinderwagen, Radfahrer und
Inlineskater kreuzten den Weg der Vierbeiner. Auch
Jeremy kam mit seinem Opa vorbei, um zu schauen, ob
die Hunde sich von seinem Hüpfen und Rennen aus der
Ruhe bringen lassen. Fehlanzeige! Alle Hunde waren
voll auf ihre Frauchen bzw. Herrchen konzentriert,
so dass die ganzen Ablenkungen von ihnen gar nicht
wahrgenommen wurden. Und wieder hatte der Prüfer
keinen Grund zur Kritik. So konnten wir zum letzten
Teil der Prüfung, dem Stadtteil starten.
In Bernau angekommen, besuchten wir als erstes eine
Gaststätte. Hier möchte der Prüfer sehen, dass die
Vierbeiner entweder neben oder unter dem Tisch
liegen und keinen Gast stören oder gar belästigen.
Nachdem auch dieser Prüfungsteil von unseren
Schützlingen ohne Beanstandungen absolviert wurde,
näherten wir uns dem Ende der Prüfung. Und wo hat
man die verschiedensten Ablenkungen? Natürlich auf
dem S-Bahnsteig in Bernau. Um dorthin zu gelangen,
nutzten wir in 2er Teams den Fahrstuhl, denn der
Prüfer wollte beobachten, ob die Hunde auch auf
engstem Raum miteinander sozialisiert umgehen und
keinen Stress machen.
Auf dem Bahnsteig angekommen, fuhr auch schon die
S-Bahn ein. Nun standen wir inmitten von Reisenden,
die Koffer hinter sich herrollten, Kinderwagen oder
Fahrrräder schoben. Auch Hunde kamen uns entgegen.
Es war ein buntes Durcheinander. Aber Dank der guten
und intensiven Vorbereitung durch André waren unsere
Vierbeiner davon wenig beeindruckt. Dr. Sondermann
und Janine waren sichtlich fasziniert.
So, nun war es geschafft und es ging zurück auf den
Hundeplatz. Wie jedes Jahr konnte man die
Fragezeichen in den Gesichtern der Prüflinge sehen -
Bestanden? - Durchgefallen? - Habe ich etwas falsch
gemacht?
Herr Dr. Sondermann lies sie nicht länger im
Ungewissen und bestätigte, dass die Hunde und ihre
Halter gut vorbereitet waren. Alle Teilnehmer
konnten ihre Urkunde über die bestandene Prüfung zum
Hundeführerschein in Empfang nehmen. Herzlichen
Glückwunsch allen Prüfungsteilnehmern und ein
Dankeschön an den Trainer, der mit viel Geduld und
fachlichen Ratschlägen und Tipps jedes Jahr allen
Teams zur erfolgreichen Prüfung verhilft. Bisher
haben 34 Teams der Hundeschule André Günther den
Hundeführerschein des BHV in Empfang nehmen können.
Fotos
**********************************************************************************
Prüfung Hundeführerschein 2010
Am 4. Juli 2010 haben sich erneut 5
Halter-Hund-Teams der Hundeschule André Günther der
Prüfung zum Hundeführerschein des Berufsverbandes
der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V. (BHV)
gestellt. Dieser Hundeführerschein wird durch die
Bundesärztekammer zum Nachweis der Sachkunde
empfohlen.
Die Prüfung ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im
theoretischen Teil wird die Sachkunde des
Hundehalters überprüft. Der praktische Teil befasst
sich damit, wie Hund und Hundehalter als Team in der
Öffentlichkeit auftreten. Es wird in 2 Stufen
unterschieden. Stufe I wird ausschließlich an der
Leine durchgeführt. Stufe 2 beinhaltet zusätzliche
Anteile, bei denen der Hund frei läuft. Hierbei sind
die kommunalen Bestimmungen einzuhalten.
Bei unserer Prüfung waren dieses Mal mit dabei:
-
Dirk mit Rocco (Hovawart) (Stufe I)
-
Karin mit Aaron (Briard) (Stufe I)
-
Patricia mit Dacota (Tschechoslowakischer
Wolfshund) (Stufe I)
-
Michael mit Elli (Bordercollie-Mix) (Stufe II)
sowie
-
Marieanna mit ihrer tauben Hündin Pebbles (Australian
Shephard) (Stufe II)
Wie gewohnt ging es mit der theoretischen Prüfung
los. Hier mussten 40 Fragen aus verschiedensten
Bereichen, wie z.B. „Hund in der Öffentlichkeit“,
„Verhalten, Kommunikation, Angst, Aggression“,
„Welpenkauf und Aufzucht“ sowie „Hund und Recht“
beantwortet werden. Dank der guten Vorbereitung in
Theorieabenden durch André haben alle Prüflinge den
ersten Teil der Prüfung mit sehr guten Ergebnissen
bestanden. Dies ist Voraussetzung für das Ablegen
der praktischen Prüfung. Diese teilt sich in 3
Abschnitte:
1.
Platzteil
Hier will der Prüfer sehen, dass der Hundehalter
seinen Hund ohne Probleme anfassen kann, wie z. B.
bei der Kontrolle der Zähne, Untersuchung der
Pfoten und Ohren etc. Auch das Anlegen eines
Maulkorbes sowie die Wegnahme eines Spielzeuges oder
Futter gehört dazu. Weiterhin soll der Prüfling
sicherstellen, dass eine fremde Person den Hund
anfassen kann.
Im Anschluss an das Handling mussten nun die Teams
die Grundbegriffe der Unterordnung wie Sitz, Platz,
Steh, Bleib sowie das Herankommen auf Ruf zeigen.
Hier machte sich das regelmäßige Training auf dem
Hundeplatz bezahlt. Marieanna mit ihrer tauben
Hündin beeindruckte den Prüfer, Herrn Dr.
Sondermann, besonders. Anhand von Sichtzeichen
reagiert die Hündin perfekt auf das gewünschte
Kommando.
2.
Straßenteil
Bei diesem Teil der Prüfung werden die Teams mit
den verschiedensten Alltagssituationen konfrontiert.
Rollstuhlfahrer, Radfahrer und Inlineskater kreuzten
den Weg der Vierbeiner. Auch ein lebhaftes Kind und
andere Hunde sollten die Teams nicht aus der Ruhe
bringen. Nicht einmal Dacota, die für gewöhnlich
sehr scheu ist, konnten diese Ablenkungen aus der
Ruhe bringen Sie lief unbeirrt neben ihrem Frauchen
her. Und wieder hatte der Prüfer keinen Grund für
Kritik. Also ging es zum letzten Teil, dem
3.
Stadtteil
Bei 34 Grad fuhren wir nach Bernau. Bei einem
Gaststättenbesuch am Bahnhof kam es darauf an, dass
sich kein Gast von unseren Vierbeinern gestört
fühlte. Auch dies haben alle professionell
gemeistert. Nun ging es auf den S-Bahnsteig. Es
dauerte auch nicht lange und eine voll besetzte
S-Bahn traf ein - Bernau ist ja bekanntlich
Endstation. Also stiegen viele Menschen, auch mit
Fahrrädern aus. Und wir mit den Vierbeinern
mittendrin… Der Prüfer beäugte mit strengen Blicken,
wie sich die Hundehalter mit ihren Hunden verhalten.
Hier war es wieder wichtig zu zeigen, dass sich Hund
und Halter ohne Belästigung und Gefährdung Dritter
in der Öffentlichkeit bewegen können. Der Halter
soll die geforderten Signale selbstständig in
situationsangemessener Weise von seinem Hund
verlangen.
Alle 5 Teams lösten
die Situation perfekt. Der Prüfer war sichtlich
erfreut und der Trainer stolz auf seine Schützlinge.
Als letzte
Prüfungssituation wurde das Fahren in einem
Fahrstuhl mit einer fremden Person abverlangt und
dann ging es zurück auf den Hundeplatz zur
Auswertung durch den Prüfer.
Die Aufregung war den
Prüflingen sichtlich ins Gesicht geschrieben. Habe
ich bestanden oder nicht? Herr Dr. Sondermann lies
sie nicht länger im Ungewissen und bestätigte, dass
ALLE mit Bravour bestanden haben. Herzlichen
Glückwunsch allen Prüfungsteilnehmern und ein
Dankeschön an den Trainer, der mit viel Geduld und
fachlichen Ratschlägen und Tipps jedes Jahr alle
Teams zur erfolgreichen Prüfung verhilft. Bisher
haben 29 Teams den Führerschein in Empfang nehmen
können.
Fotos
Artikel in der MOZ
*************************************************************************************************************
Prüfung Hundeführerschein
2009
Am
12. Juli 2009 legten nunmehr nach der am 28.6. bereits
bestandenen theoretischen Prüfung unsere 5 Teams:
-
Martina mit Rocco (Hovawart)
- Anke
mit Jenny (Mischling)
- Bärbel
mit Lenny (Irish Terrier)
- Anne
mit Dascha (Russischer Terrier) und
-
Wolfgang mit Paule (Eurasier)
erfolgreich
die praktische Hundeführerscheinprüfung ab.
Um 09.00
Uhr nahmen wir unseren Prüfer, Herrn Dr. Sondermann, in Empfang.
Nach einer kurzen Einweisung ging es auch gleich los mit dem 1.
Teil in ablenkungsarmer Umgebung, nämlich dem Hundeplatz. Hier
zeigten unsere Teams, dass sie problemlos bei ihren Hunden
- Ohren,
Zähne und Pfoten kontrollieren können,
- einen
Maulkorb anlegen können sowie
- ein
Spielzeug oder Futter dem Hund abnehmen können.
Dann folgte
der Gehorsamsteil auf dem Hundeplatz. Hier zeigten die
Hundehalter, dass ihre Hunde die Kommandos, die im Alltag sehr
wichtig sind, wie Sitz, Platz oder Steh beherrschen. Auch das
war für unsere Prüflinge kein Problem.
Der 2. Teil
der praktischen Prüfung (öffentliche Anlage) führte uns auf die
Straße. Dort trafen wir auf Fahrradfahrer, andere Hunde,
Inlineskater, gehbehinderte Menschen sowie einen junger Opa mit
seinem kleinen Enkelkind. Diese vielen Ablenkungen brachten
unsere Teams nicht aus der Ruhe. Dank der guten
Mensch-Hund-Beziehung ließen sich alle Hunde sicher an der Leine
führen. Auch hier gab es keine Beanstandungen vom Prüfer.
Jetzt war
der größte Teil geschafft. Man merkte es den Prüflingen
regelrecht an. Sie wurden immer ruhiger und sicherer.
Zum letzten
Teil der Prüfung hieß es Einsteigen in die Autos und den Prüfer
mit dem Stadtteil beeindrucken. Auch das sollte keine
Schwierigkeit für uns sein. Am Bahnhof angekommen, fuhr auch
schon eine S-Bahn mit vielen Menschen an Bord ein. Hier haben
unsere Hundeführer bewiesen, dass ihre Hunde auch bei Stress
keinen Passanten belästigen oder gar versuchen, an fremden
Menschen zu riechen. Selbst die Fahrt im Fahrstuhl mit fremden
Personen war für die Vierbeiner kein Problem.
Nun stand
die letzte Hürde bevor. Der Prüfer wollte nun sehen, dass auch
ein Gaststättenbesuch für unsere Hundehalter mit ihren Hunden
möglich ist. Auch hier ist darauf zu achten, dass kein anderer
Gast durch den Hund belästigt oder gar bedrängt wird. Alle 5
Teams haben natürlich auch die letzte Prüfungssituation mit
Bravour gemeistert.
Es war
geschafft! Ab zurück auf den Hundeplatz zur Auswertung. „Ob ich
wohl bestanden habe?“ war in jedem Gesicht zu lesen. Der Prüfer
sah die Anspannung der Prüflinge und ließ nicht lange auf der
Ergebnis warten. Alle haben
bestanden!
Es war ein tolles Gefühl, dass wir
es wieder geschafft hatten, alle Teams mit Erfolg zum Ziel
gebracht zu haben.
Somit haben
bisher in meiner Hundeschule 24 Teams erfolgreich die Prüfung
zum Hundeführerschein abgelegt. Im Herbst 2009 findet der
nächste Kurs statt.
Nochmals
herzlichen Glückwunsch an alle zwei- und vierbeinigen Prüflinge.
Ihr habt das super gemacht.
Auch an die vielen Helfer nochmals meinen herzlichsten Dank.
Hier einige Fotos von
der
theoretischen und
praktischen Prüfung sowie ein Artikel in der Märkischen
Oderzeitung.
Artikel in der MOZ vom
25./26. Juli 2009:
http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Bernau/id/299889

Hundeführerschein 2008
Nach monatelangem Pauken stand unsere Prüfung am 6. April 2008 für den Hundeführerschein des Berufsverbandes der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV) bevor.
Mit dabei waren diesmal:
Elke mit Ayka (Saarloos-Wolfshund) Stufe 1
Heike mit Daika (kleiner Münsterländer) Stufe 1
Kira mit Lutz (Rottweiler-Bernersennen-Mix) Stufe 1
Kevin mit Willy (Staffordshire-Mix) Stufe 1
Kevin ist nicht der Besitzer von Willi. Willi sitzt schon lange Zeit im Tierheim. Mit der Prüfung zum Hundeführerschein erhoffen wir uns, dass Willi besser vermittelt werden kann.
Am Sonntag, den 06.04.2008, 09.00 Uhr ging es los. Unsere Prüfer, Herr Dr. Sondermann, und Frau Bothien, waren wie immer sehr pünktlich mit ihren Fragebögen zur Stelle. Elke war ganz blass. Sie konnte weder lachen noch weinen. Sie war so aufgeregt, wie bisher noch keiner. Wir haben extra für sie einen riesen großen Smiley gebastelt und das half ihr auch über die furchtbare Angst der Prüfung.
Nach 1 Stunde konnten die Prüfer die freudige Nachricht verkünden, dass alle zum praktischen Teil der Prüfung zugelassen sind, d. h. die Theorie war erfolgreich bestanden. In Elkes Gesicht kam etwas Farbe zurück.
Nun ging es auf den Platz, um das Handling sowie das Abchippen des Hundes zu zeigen. Alle Teams haben dies mit Bravour gemeistert.
Nun ging es in 2er-Teams zur Unterordnung. Hier mussten die Prüflinge beweisen, dass ihre Hunde die Grundübungen, die ein Familien-Hund beherrschen sollte, können. Auch hier lief alles super.
In der Zwischenzeit sind auch schon unsere Helfer für den Straßenteil eingetroffen. Jetzt sollten wir zeigen, dass sich unsere Hunde auch unter Ablenkung, sei es durch entgegenkommende Hunde,
Radfahrer, Inlineskater, gehbehinderte Menschen oder sogar durch einen betrunkenen Jugendlichen (natürlich wieder von Robert gespielt), nicht beeindrucken lassen und sicher an der Leine geführt werden können. Auch hier wieder keine Beanstandungen vom Prüfer.
Jetzt war der größte Teil geschafft. Man merkte es den Prüflingen (vor allem unserer Elke) regelrecht an. Sie wurden immer ruhiger und sicherer.
Zum letzten Teil der Prüfung hieß es wie immer ab nach Bernau. Den Prüfer beeindrucken, wie gut die Hunde in der Stadt laufen. Das italienische Restaurant „Toscana“ war wieder unsere erste Station. Dort zeigten die Teams, dass auch ein Gaststättenbesuch mit dem Vierbeiner keine Schwierigkeit ist.
Anschließend ging es zum Bahnhof. Trotz des regen Zugverkehrs mit vielen Passanten konnten unsere vierbeinigen Freunde und Hundeführer nicht aus der Ruhe gebracht werden.
Hier haben unsere Hundeführer bewiesen, dass ihre Hunde auch bei Stress keinen Passanten
belästigen oder gar versuchen, an fremden Menschen zu riechen.
Den Abschluss bildete eine Fahrt mit dem Fahrstuhl.
Es war geschafft! Ab zurück auf den Hundeplatz zur Auswertung. Jetzt war die Anspannung in den Gesichtern der Prüflinge deutlich zu sehen. Der Prüfer gab das Ergebnis bekannt. Der Smiley lächelte über dem Hundeplatz. Wie jedes Jahr, haben alle bestanden. Super!!!
Ein besonderes Dankeschön gilt unseren vielen Helfern, die diesen Tag so unvergesslich gemacht haben.
Natürlich möchte ich mich auch bei unserem Prüfer, Herrn Dr. Sondermann, Frau Bothien sowie den Mitarbeitern des BHV bedanken.
Euer André
FOTOS
PS: Inzwischen hat unser Willi ein neues zu Hause gefunden.
Hundeführerschein 2007
Prüfung zum Hundeführerschein am 05./06. Mai 2007
Am 05. und 06. Mai 2007 war es mal wieder soweit. Nach monatelanger guter Vorbereitung in Theorie und Praxis (Dank an André) starteten wir die 2. Staffel zur Prüfung für den Hundeführerschein des Berufsverbandes der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV).
Mit dabei waren diesmal:
Helga mit Vico (Dogge-Mix) (Stufe 1)
Tina mit Bogi (Irish Setter) (Stufe 1)
Ines mit Simba (Golden Retriever) (Stufe 2)
Manuela mit Lizzy (Schäferhund-Mix) (Stufe 2)
Monika mit Paula (Bordercolli-Mix) (Stufe 1)
Sabine mit Mobbi (Leonberger-Mix) (Stufe 1)
Helli mit Maggie (kleiner Mix) (Stufe 1)
Christel mit Xenos (Briard) (Stufe 1)
Carolin mit Gismo (Labrador Retriever) (Stufe 1)
Am Samstag, den 05.05.2007, trafen wir uns um 17.00 Uhr auf dem Hundeplatz und warteten auf unseren Prüfer, Herrn Dr. Sondermann, und seine Assistentin, Frau Bothien. Heute stand die Theorieprüfung bevor, d. h. es mussten 40 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden. Das dürfte für uns kein Problem sein – dachten wir uns, bei der Vorbereitung - … Und richtig! Alle bestanden den ersten Teil der Prüfung. Zufrieden und voller Neugier auf den nächsten Tag fuhren alle nach Hause. Auch André war sichtlich erleichtert.
Sonntag, den 06.05.2007, 09.00 Uhr, war es dann soweit. Die 9 Teams waren mit ihren Vierbeinern und im passenden Outfit zur praktischen Prüfung angetreten. Das Wetter war perfekt, Kaugummis wurden zur Beruhigung verteilt (André brauchte die halbe Packung). Und los ging es!!
Als Erstes stand das Handling am Hund auf dem Programm, d. h. die Vierbeiner mussten ihre Zähne zeigen, Pfoten untersuchen lassen, Maulkorb aufsetzen usw. Für unsere Teams kein Problem.
Nun ging es in 2er-Teams zur Unterordnung auf den Hundeplatz. Hier mussten die Prüflinge beweisen, dass Grundübungen, wie Fuß, Steh, Sitz, Platz (mit und ohne Entfernen vom Hund) gut beherrscht werden. Auch hier lief alles super. Sogar unsere kleine Maggie, für die das Wort „Platz“ bis vor kurzem noch ein Fremdwort war, machte die Übung mit einem „Sehr gut“.
In der Zwischenzeit sind auch schon unsere Helfer für den Straßenteil eingetroffen. Jetzt sollten wir zeigen, dass sich unsere Hunde auch unter Ablenkung, sei es durch entgegenkommende Hunde, Radfahrer, Inlineskater, gehbehinderte Menschen oder sogar durch einen betrunkenen Jugendlichen (natürlich nur gespielt), nicht beeindrucken lassen und sicher an der Leine geführt werden können. Auch hier wieder keine Beanstandungen vom Prüfer.
Jetzt war der größte Teil geschafft. Man merkte es den Prüflingen regelrecht an. Sie wurden immer ruhiger und sicherer.
Zum letzten Teil der Prüfung hieß es Einsteigen in die Autos und den Prüfer mit dem Stadtteil beeindrucken. Auch das sollte kein Problem für uns sein. In Bernau angekommen, bildeten wir eine Reihe (es sah faszinierend aus) und liefen zum Italiener „Toscana“, der so nett war, uns bei dem Teil „Restaurantbesuch“ zu unterstützen. Dort zeigten die Teams, dass sie auch in einer Gaststätte mit ihren Vierbeinern nicht negativ auffallen. Sogar unser Riese Vico lag brav unterm Tisch. Nun ging es zurück zum Bahnhof. Dort angekommen, fuhr auch schon eine S-Bahn mit vielen Menschen an Bord ein. Hier haben unsere Hundeführer bewiesen, dass ihre Hunde auch bei Stress keinen Passanten belästigen oder gar versuchen, an fremden Menschen zu riechen.
Den Abschluss bildete eine Fahrt mit dem Fahrstuhl.
Es war geschafft! Ab zurück auf den Hundeplatz zur Auswertung. Wieder war Anspannung in den Gesichtern der Prüflinge zu sehen. „Ob ich wohl bestanden habe“q, fragte sich Sabine. Ihr Mobbi wollte zum Schluss nur noch nach Hause, hatte bei der Hitze keine Lust mehr.
Auch Monika wurde immer ruhiger, als der Prüfer mit den Unterlagen kam. Selbst ich konnte die Spannung kaum noch aushalten. Dann endlich das Ergebnis: Es haben alle bestanden! Juchhu!!!
Der Prüfer war mit dem Ablauf der Prüfung zufrieden. Er gab uns noch einige Tipps und Hinweise, dann ließen wir die Sektkorken knallen. Monika konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Es war ein tolles Gefühl, dass wir es wieder geschafft hatten, alle Teams mit Erfolg zum Ziel gebracht zu haben.
Ihr seid einfach Klasse gewesen. Wir sind stolz auf euch und die Arbeit, die ihr in den letzten Monaten mit euren Hunden geleistet habt. Auch wenn es nicht immer ohne Kritik abging, hat es sich gelohnt.
Ein besonderes Dankeschön an unsere Helfer: Peggy mit Rollo, Inga mit Rosalie, Kristin, Robert (der Betrunkene), Petra und allen, die mitgeholfen haben, dass wir auch in diesem Jahr wieder so erfolgreich waren.
Natürlich gilt unser Dank auch dem Prüfer, Herr Dr. Sondermann und Frau Bothien sowie den Mitarbeitern des BHV, die uns bei Fragen immer kompetent beraten haben.
Wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder viele Teams erfolgreich die Hundeführerscheinprüfung ablegen werden.
Euer stolze Trainer André und Silke
FOTOS
Hundeführerschein 2006
Im Jahr 2006 habe ich erstmals 6 Teams zur erfolgreichen Ablegung eines Hundeführerscheins des BHV e.V. geführt. In 10 Doppelstunden Theorie bereite ich die Teilnehmer intensiv auf die theoretische Prüfung vor. In diesem Teil der Prüfung wird die Sachkunde des Halters überprüft, sein Wissen über Hundehaltung und Hundeerziehung , aber auch Themen zum Recht abgefragt. Der Unterricht gliedert sich in folgende Themenbereiche:
- Entwicklungsgeschichte des Hundes
- Verhalten, Kommunikation, Aggression, Angst
- Lernverhalten beim Hund
- Welpenkauf und Aufzucht
- Mensch und Hund: eine Beziehungskiste
- Haltung, Pflege, Gesundheit, Ernährung
- Hund und Recht
- Erste Hilfe beim Hund
Die Theoriestunden fanden von November bis März jeden 2. Dienstag statt. An den anderen Dienstagen trainierten wir für die 3 Praxisteile der Prüfung, so z.B. Unterordnung, das Handling am Hund und den Besuch des Bahnhofs Bernau. Im März meldeten wir schließlich 6 Teams beim BHV an:
- Heike mit Bajan (Tscheslowakischer Wolfshund) – Stufe I
- Mario und Claudia mit Anja (Rottweiler) – Stufe I
- Peggy mit Rollo (Beagle) - Stufe I
- Anke mit Raya (Leonberger) – Stufe II
- Petra mit Murphy (Bernhardiner) – Stufe I
- Beate und Ronja (Schäferhund) – Stufe II
|